Über uns

Kommandanten, Ortsbrandmeister und Wehrführer mit ihren Stellvertretern

1908 – 1920

Adam Weigel

Heinrich Kamm

1920 – 1933

Christian Runkel I.

Adam Weigel

1933 – 1945 

Adam Kamm

Christian Runkel I.

1945 – 1952

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1952 – 1953

Rudolf Pfeiffer

Karl Feuring

1953 – 1962

Willi Feuring

Rudolf Pfeiffer

1962 – 1964

Willi Feuring

Artur Runkel

1964 – 1967

Artur Runkel

Erich Brommont

1967 – 1984          

Artur Runkel

Willi Feuring

1984 – 1989

Dieter Reitz

Dieter Becker

1989 – 1991

Dieter Becker

Wilfried Marx

1991 – 1994

Dieter Becker

Martin Schwietz

1994 – 1999

Frank Blöcher

Christoph Pfeiffer

1999 – 2003

Steffen Althaus

Ulf Becker

2003 – 2004

Ulf Becker

Jörg Morbitzer

2004 – 2009

Ulf Becker

Jörg Morbitzer

2009 – 2010

Ulf Becker

Jörg Morbitzer

2010 – 2014

Ulf Becker

Steffen Althaus

 2014 – 08/2014

Darius Schlaudraff

Benjamin Schwarz

 08/2014 –

Benjamin Schwarz

Ulf Becker

  

 Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Breidenbach

Auf Veranlassung von Herrn Bürgermeister Kamm wurde am 10. Januar 1908 auf ortsübliche Weise eine Versammlung von Interessenten zwecks Gründung einer freiwilligen Feuerwehr im hiesigen Gemeindehaus einberufen. Mit dieser Initiative wurde der Grundstein für die Freiwillige Feuerwehr Breidenbach gelegt, die somit einer der ersten in unserem Bereich war.

Mit dieser Versammlung begann der weite Weg einer Gemeinschaft, der in den folgenden Jahrzehnten begleitet war von all den Höhen und Tiefen, die sich in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten ergeben, aber auch von den Einwirkungen, die der Wandel der Zeit mit sich bringt. 

Mit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr wurde nun die Gewähr für einen ordentlichen und sicheren Brandschutz in der Gemeinde gegeben und ein unzulänglicher Brandschutz, der ausschließlich aus der Verpflichtung der Bürger zur Hilfeleistung bestand, beendet.

58 Männer waren damals zu dieser freiwilligen Hilfeleistung für die Bürger bereit. Eine stolze Zahl, wenn man bedenkt, dass zu dieser Zeit Breidenbach nur rund 700 Einwohner hatte.

Doch neben der Bereitschaft zu helfen, mussten auch noch persönliche finanzielle Opfer gebracht werden, denn der Weg des Vereins begann mit Schulden. Der jährliche Mitgliedsbeitrag wurde auf 1,80 RM festgesetzt und dem Vorstand eine Vollmacht zur Aufnahme eines Darlehens von 1.000 RM gegeben, die zur Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen verwendet werden sollten. Durch Unterzeichnung eines Haftscheines verpflichteten sich die Mitglieder, für diesen geliehenen Betrag gemeinsam zu haften. Zu der Ausrüstung gehörte auch die Anschaffung einer Übungsbekleidung für die aktiven Mitglieder. Der Stoff dazu wurde aus der Vereinskasse gezahlt, die Anfertigungskosten mussten allerdings aus eigener Tasche gezahlt werden.

Nachdem fast auf den Tag genau, nämlich am 12.01.1908, in Bottenhorn ein Bezirksverband gegründet worden war, trat die Breidenbacher Wehr noch im selben Jahr als eine der ersten im Kreise diesem Verband bei und war dann auch bei dem ersten Delegiertentag am 19. Juni 1908 in Bottenhorn durch den Kommandanten Weigel als Delegierten vertreten.

Als am 16. Januar 1909 die erste Generalversammlung der Wehr stattfand, konnte man auf einen befriedigenden Aufbau im Gründungsjahr zurückblicken.

Auf dem Delegiertentag in Gladenbach in 1909 war die Breidenbacher Wehr mit 4 Delegierten vertreten. Im Jahr darauf war man dann selbst Gastgeber der Delegierten aus dem Bezirk.

Die erste Bewährungsprobe hatte die Wehr 4 Jahre nach ihrer Gründung bei dem Brand am Rathaus zu bestehen. Bedauerlicherweise werden in den ersten Protokollen keine Angaben über die Einsätze und die Zahl der Übungen gemacht und somit gibt es keinerlei Angaben über die Aktivitäten in den ersten Jahren.

Um die Schulden zu tilgen, die bei der Ausrüstung und Einkleidung der Wehr entstanden waren, beschloß man, den Bezirkstag mit einem Feuerwehrfest im Jahre 1912 in Breidenbach durchzuführen. Bei diesem Bezirkstag waren fast alle Wehren aus dem Verband sowie Abordnungen von Wehren aus anderen Verbänden anwesend.

Bei einer durchgeführten Bezirksübung konnten die Männer von der Freiwilligen Feuerwehr Breidenbach zum ersten Mal in der Öffentlichkeit ihr Können unter Beweis stellen. Trotz der großen Mühe, die man sich bei der Ausrichtung dieses Festes gegeben hatte, kam es nicht zu dem erhofften finanziellen Erfolg. Das Wasser, sonst ein Bundesgenosse bei der Brandbekämpfung des Feuers, wurde an diesem Tag auch zum Feind der Feuerwehr. Ein starkes Regenwetter machte alle finanziellen Hoffnungen, die man in das Gelingen dieses Festes gesetzt hatte, zunichte.

Erst im darauf folgenden Jahr konnte sich die Wehr durch einen so genannten Jahrmarktrummel ihrer Schulden entledigen. 

Durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges wurde der weitere Aufbau der Wehr unterbrochen, denn fast alle Mitglieder wurden zum Militär eingezogen und der Brandschutz ging wieder an die Pflichtfeuerwehr über. Während der gesamten Kriegsjahre ruhte die Vereinstätigkeit.

Die erste Versammlung nach dem 4 jährigen Krieg fand am 24. April 1920 statt. Kommandant Weigel stellte die Frage, ob nach der langen, durch den Krieg bedingten Unterbrechung die Vereinstätigkeit wieder aufgenommen werden sollte.

Von den anwesenden Kameraden wurde die Bereitschaft zur weiteren Mitgliedschaft davon abhängig gemacht, dass in Zukunft der militärische Drill in der Feuerwehr abgeschafft würde. 37 Kameraden erklärten sich unter dieser Voraussetzung bereit, ihre Mitgliedschaft zu erneuern.

Kommandant Weigel, der inzwischen Bürgermeister geworden war, legte sein Amt nieder. An seiner Stelle wurde der Schreinermeister Christian Runkel neu gewählt. Stellvertreter wurde Bürgermeister Adam Weigel.

Doch in den ersten Nachkriegsjahren ging der Aufbau der Wehr nur langsam voran. Ein Erscheinungsbild von dem zu dieser Zeit aber alle Wehren betroffen waren.

Am 6. und 7. Juni 1926 wurde der zweite Bezirkstag verbunden mit einem Feuerwehrfest in Breidenbach einberufen und durchgeführt. Doch auch diesmal regnete es pausenlos und der erhoffte finanzielle Erfolg blieb wiederum aus.

In den  nun folgenden Jahren ist eine stetige Aufwärtsentwicklung spürbar. Um das Vereinsleben zu fördern und zu beleben, gründete man am 10.Oktober 1926 innerhalb der Wehr einen Tambourchorps. Die Mitgliederzahl der Wehr erhöhte sich dadurch auf 60 Kameraden. In diesen Jahren konnte sie auch bei vielen Bränden ihre ständige Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen und erhielt oft für hervorragende Leistungen hohe Prämien von den Versicherungsgesellschaften. Durch diese Zuschüsse war die Wehr in der Lage, ihre Ausrüstungsgegenstände zum größten Teil selbst zu finanzieren.

So wurde auch 1930 eine schon lang gewünschte Ausziehleiter angeschafft, ja selbst zu der in 1932 gekauften Motorspritze brauchte die Gemeinde nur einen geringen Zuschuss zu  geben.

Diese Motorspritze wurde zum Preis von 2.160,- RM am 13.01.1933 fast auf den Tag genau 25 Jahre nach der Gründung an die Wehr übergeben. Zum ersten Mal wurde die neue Spritze zur Brandbekämpfung beim Anwesen des Johannes Pfeifer eingesetzt.

Der langjährige Kommandant, Christian Runkel, legte im Jahre 1933 sein Amt aus Altersgründen nieder. Zu seinem Nachfolger wurde der Kamerad Adam Kamm gewählt.

Das 25 jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr wurde infolge der schlechten wirtschaftlichen Situation in Form eines Familienabends gefeiert. 11 Mitglieder, die der Wehr seit ihrer Gründung angehörten, wurden bei dieser Gelegenheit mit Urkunden ausgezeichnet.

Nach 25 jähriger Tätigkeit der Wehr zum Wohle der Gemeinde beendeten die politischen Verhältnisse im 3. Reich ihre bis dahin eigenständige Selbstverwaltung.

Ein Gesetz verwandelte die Freiwillige Feuerwehr in eine Feuerlöschpolizei. Die Vereinsstatuten wurden durch eine gesetzliche Dienstvorschrift aufgehoben. Die Wahl des Vorstandes durch die Mitglieder war nicht mehr möglich.

Die Ortspolizeibehörde ernannte die Wehrführer und diese den so genannten Führerrat. Neue Ausbildungsvorschriften verlangten neben der Ausbildung und den Übungen an den Geräten einen militärischen Exerzierdienst.

Dieser Eingriff des Staates in die inneren Angelegenheiten der Feuerwehr wirkte sich auch in Breidenbach negativ auf die Mitgliederzahl aus. So musste neben der Freiwilligen Feuerwehr aufgrund eines Gesetzes vom 09.04.1935 eine Pflichtfeuerwehr gebildet werden. Auch das Tambourchorps löste sich während dieser Zeit wieder auf.

Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges mussten die meisten aktiven Wehrmitglieder zum Militär einrücken. Die Einsatzbereitschaft der Wehr konnte nur durch das Mitwirken der älteren Kameraden aufrecht erhalten werden.

Viele Mitglieder kehrten aus dem 2. Weltkrieg nicht mehr zurück, andere hatten nach den Kriegsjahren das Interesse an Uniform und Übungen verloren. Ein Fortbestehen der Freiwilligen Feuerwehr schien in Frage gestellt und die Gemeinde musste wiederum auf eine Pflichtfeuerwehr zurückgreifen.

Rudolf Pfeifer, langjähriges Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr, übernahm während dieser Zeit das Amt des Ortsbrandmeisters. Doch durch mangelnde Teilnahme an den Übungen und den dadurch schlechten Ausbildungsstand war ein ordentlicher Brandschutz nicht mehr gewährleistet.

Um diesen Missstand zu beseitigen, wurde für den 22.05.1952 von dem damaligen  Bürgermeister Hermann Weber zu einer Bürgerversammlung eingeladen, mit dem Ziel, wieder Mitglieder, vor allem aber die Jugend, für eine Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr zu gewinnen. Obwohl nur wenige Bürger an dieser Versammlung teilnahmen, wurde beschlossen, die Tradition der Freiwilligen Feuerwehr wieder fortzusetzen.

Doch als die Hornisten das Signal zur ersten Übung gaben, konnte der neu gewählte Ortsbrandmeister Rudolf Pfeifer 31 Mann begrüßen, die sich zur Mitgliedschaft in der Wehr bereiterklärten.

Hiermit begann zum zweiten Mal der Wiederaufbau der Freiwilligen Feuerwehr Breidenbach.

Im darauf folgenden Jahr wurde der Kamerad Willi Feuring zum Ortsbrandmeister gewählt. Sein Stellvertreter wurde Rudolf Pfeifer.

Die alte Motorspritze, die schon seit Jahren nur noch bedingt einsatzfähig war, brachte die Feuerwehrmänner bei Übungen und Einsätzen durch ihr Versagen oft in arge Verlegenheit. So war es nicht verwunderlich, dass bei dieser mangelhaften Ausrüstung das neu gewonnene Interesse an der Wehr wieder verloren zu gehen drohte. Dieser unbefriedigende Zustand wurde in 1956 beendet, als von der Gemeinde eine neue Motorspritze vom Typ TS 8 angeschafft wurde. Dadurch wurde die Einsatzbereitschaft der Wehr erheblich verbessert. Dies stellte sie im Laufe der Jahre bei Gebäude-, Wald- und Flächenbränden des öfteren unter Beweis.

Der in 1959 gegründete Spielmannszug leistet einen wesentlichen Beitrag zur weiteren positiven Entwicklung der Wehr. Unter anderem wurde dadurch auch der Mitgliederstand gefestigt. Die für den Spielmannszug notwendigen Instrumente wurden von Spenden und dem Reinertrag von öffentlichen Veranstaltungen der Wehr angeschafft. Über viele Jahre hinweg wirkte der Spielmannszug bei allen möglichen Anlässen im Interesse der Freiwilligen Feuerwehr und der Gemeinde Breidenbach mit.

In der Generalversammlung am 31.01.1964 legte Ortsbrandmeister Willi Feuring sein Amt nieder. Er hatte über 11 Jahre hinweg dafür gesorgt, dass der Bestand der Wehr erhalten blieb, die Interessen der Wehr gegenüber der Gemeinde gewahrt wurden und damit der Brandschutz gesichert war.

Zu seinem Nachfolger wurde der Kamerad Arthur Runkel gewählt, der inzwischen die Ortsbrandmeisterprüfung in Kassel bestanden hatte.

Ein zeitlich begrenzter Missstand ergab sich aus dem Abbruch des alten Gerätehauses. In einer alten Scheune wurden die Geräte der Feuerwehr nur notdürftig untergebracht. Nach langem Hin und Her mit der Gemeinde und auf heftiges Drängen der Feuerwehr wurde dann endlich ein Gerätehaus in die Planung für das Bürgerhaus mit einbezogen.

Die Einweihung des Bürgerhauses wurde dann für die Feuerwehr zu einem besonders freudigen Ereignis. Endlich wurden ihr die Räume zur Verfügung gestellt, die für ihre Aufgaben entsprechend notwendig waren. Doch neben den Räumlichkeiten wurde ihr auch von der Gemeinde ein seit langem gewünschtes, neues Löschgruppenfahrzeug LF 8 übergeben. Mit der Übergabe dieses Fahrzeuges wurde die Freiwillige Feuerwehr den Erfordernissen der Zeit entsprechend ausgerüstet. Beendet wurde damit auch das leidige Thema, bei Übungen und Einsätzen ein Fahrzeug für den Transport der Motorspritze zu finden. Die Feuerwehr war nunmehr in der Lage, der Bevölkerung im Ernstfall durch schnelle Einsatzbereitschaft wirkungsvolle Hilfe zu geben.

Zu einem Höhepunkt in der Geschichte der Wehr wurde der Kreisfeuerwehrverbandstag mit einem großen Feuerwehrfest vom 17. – 19. Mai 1969, der aus Anlass des 60 jährigen Bestehens unserer Feuerwehr in Breidenbach stattfand.

Infolge der guten und freundschaftlichen Beziehungen zur Buderus-Werksfeuerwehr führte man dieses Fest gemeinsam durch. Dieses große Ereignis forderte allerdings auch von den Feuerwehrkameraden erhöhte Einsatzbereitschaft.

Viele Stunden für Übungen, aber auch für die Vorbereitungen des Festes, mussten aufgebracht werden.

In der gemeinsamen Schauübung auf dem Buderus Werksgelände konnten dann beide Wehren der Öffentlichkeit und den zahlreichen Ehrengästen, den Stand ihrer Ausbildung dokumentieren.

Doch schon traditionsgemäß blieb auch bei diesem großen Fest der Regen nicht aus und erst bei den ersten Musiktönen, mit denen sich ein großer Festzug in Bewegung setzte, hatte der Wettergott ein Einsehen und hielt dann auch die Schleusen dicht.

Für die Feuerwehrkameraden aus dem gesamten ehemaligen Landkreis Biedenkopf wurde dieser Verbandstag zu einer schönen Erinnerung und für die gastgebenden Wehren ein großer Erfolg, was auch die finanzielle Seite anbelangte.

Getreu der alten Tradition in der Breidenbacher Feuerwehr wurde der größte Teil des Überschusses zur Anschaffung von Geräten verwendet. So wurde ein DKW Munga  erworben, der in vielen Arbeitsstunden für die Feuerwehr funktionstüchtig gemacht wurde. Somit wurde wieder ein Stück mehr an Einsatzbereitschaft geschaffen.

Der Transportwagen von der TS 8 wurde zu einem Schlauchwagen umfunktioniert und dadurch für den Ernstfall ein schnelles Auslegen der Schläuche ermöglicht.

Die Ausrüstung wurde ständig ergänzt, Jahr für Jahr wurde eine große Zahl von Übungen durchgeführt, die Teilnahme an Bezirksübungen oder an großen Katastrophenübungen war selbstverständlich.

Bei vielen Einsätzen im Ernstfall konnte die Wehr beweisen, dass Sie für die

Bürger unserer Gemeinde den Schutz bietet, der Notwendig ist.

Oftmals wurden von der Feuerwehr auch Aufgaben übernommen, mit denen sie echten Bürgersinn unter Beweis stellte, z.B. bei der Reinhaltung unserer Landschaft (Müllsammelaktionen), beim Abbruch baufälliger Häuser, Ausrichtung von Festen für andere Vereine, usw. usw.  

Erfreulich ist vor allem, dass die Mitgliederzahl über all die Jahre hinweg gehalten, ja sogar verbessert werden konnte.

Ein wesentlicher Beitrag dazu wurde auch dadurch geleistet, dass man neben der gemeinsamen Arbeit in der Wehr, auch die Geselligkeit nicht vergessen hat.

Für die Stetigkeit bei der Mitgliederzahl hat aber auch die Gründung einer Jugendfeuerwehr in 1972 wesentlich beigetragen.

Erfreulich ist das gute zusammenwirken von Jung und Alt in unserer Wehr.

Die in 1972 gegründete Jugendfeuerwehr Breidenbach ist die erste der Gemeinde Breidenbach und gehört zu den ersten in unserem Bereich.

Für ihr Zustandekommen sollte an dieser Stelle den Kameraden Willi Feuring, Arthur Runkel und vor allem Erhard John  ein Dank ausgesprochen werden.

Eine Veränderung für den Brandschutz gab es in 1974 nach der Gebietreform und dem damit vollzogenen Zusammenschluss von 7 Ortsteilen zu der Großgemeinde Breidenbach.

Ab diesem Zeitpunkt gab es für die Gemeinde nur noch einen Ortsbrandmeister und bei den örtlichen Wehren den Wehrführer.

Der Name der Freiwilligen Feuerwehr Breidenbach wurde geändert.

Sie heißt jetzt: Freiwillige Feuerwehr Breidenbach - Mitte

In 1983 konnte die Wehr auf ihr 75 jähriges Bestehen zurück blicken und feierte diesen Anlass mit einem großen Jubiläumsfest vom 3. – 6. Juni 1983.

In 1984 legte Arthur Runkel nach fast 20 jähriger Tätigkeit sein Amt als Wehrführer aus beruflichen Gründen nieder. Sein Nachfolger wurde Dieter Reitz.

Im Jahre 1989 musste Dieter Reitz sein Amt als Wehrführer aus beruflichen Gründen niederlegen, sein Nachfolger wurde Dieter Becker.

Im selben Jahr konnte die Gemeinde Breidenbach der Freiwilligen Feuerwehr ein neues Fahrzeug übergeben. Hierbei handelt es sich um ein LF 16.

Dieses Fahrzeug war ein echter Gewinn für die Breidenbacher Bürger und die Freiwillige Feuerwehr. Denn jetzt konnte man bei jedem Einsatz Wasser mitführen, was zu einem echten Zeitgewinn für den Erstangriff darstellt. Des Weiteren verfügt das Fahrzeug über eine große Feuerwehrtechnische Beladung. Das Fahrzeug ist Geländegängig, was ein großes plus an Sicherheit bei Waldbränden und im unwegsamen Gelände bringt.

Da das Fahrzeug für das alte Geräthaus zu groß war, hatte die Gemeinde eine Halle in der Hinteren Ortsstraße angemietet, in der die Freiwillige Feuerwehr Breidenbach nun ihre vorübergehende Unterkunft hatte.

Zum Glück war dies nur ein Notbehelf, denn der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses war schon beschlossen.

In 1990 konnte die Freiwillige Feuerwehr Breidenbach ihr neues Domizil in der Breslauer Straße beziehen.

Die neue Unterkunft besaß jetzt drei Fahrzeughallen, Sanitäre Anlagen, einen Schulungsraum sowie einen Gemeinschaftsraum der in Eigenleistung ausgebaut wurde.

1998 konnte die Wehr auf ihr 90 jähriges Bestehen zurückblicken. Dieser Anlass wurde exakt auf dem Gründungsdatum, den 10.01. mit einem kleinen Kommers gefeiert.

Im Jahre 2008 wird die Freiwillige Feuerwehr Breidenbach – Mitte nun ihr 100 jähriges Jubiläum begehen.

Wir wollen hoffen, dass sich auch weiterhin immer wieder, im besonderen Maße junge Menschen für die ehrenamtliche Tätigkeit in unserer Wehr zur Verfügung stellen, um im Dienste der Allgemeinheit zu wirken.

  

Die Wehrführung der Freiwilligen Feuerwehr Breidenbach – Mitte                         

im November 2005